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Freitag, 19. November 2010

Weihnachtsaktion des Instituts Diakrisis



Viele von Ihnen mögen wissen, dass die altbewährte St.-Johannis-Druckerei in Lahr-Dinglingen zu unserem großen Bedauern ihre Pforten schließen musste. Gegen Ende des Kirchenjahres 2009-2010 wurden durch den Insolvenzverwalter nun nach vielfachen Bemühungen die dort noch lagernden Zeitschriftenausgaben zum Abholen durch die jeweiligen Herausgeber freigegeben.

Dazu gehören auch alle Ausgaben unserer Quartalszeitschrift DIAKRISIS der Jahre 2000 bis 2010. Sie sind vorläufig im Institut Diakrisis der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften untergebracht.

Die hohe Anzahl der Hefte macht es uns möglich, allen unseren Lesern und Förderern ein großzügiges Angebot zu machen:


Ab sofort können beim

Institut Diakrisis
Schulstr. 1
D-72810 Gomaringen
Fax 07072-92 03 44
E-Mail: Institut-Diakrisis@t-online.de

DIAKRISIS-Hefte in jeder beliebigen Anzahl ab 10 Exemplare zur gezielten Weitergabe bestellt werden.


Unter den Themen-Nummern, die in den letzten Jahren auf besonderes Interesse gestoßen und deshalb immer wieder nachbestellt worden sind, seien die folgenden genannt. Zur leichteren Bestellung sind sie durchnummeriert.


Nr. 1: Einheit in Christus. DIAKRISIS 4-2001
Nr. 2: Die Heiligkeit des menschlichen Lebens. DIAKRISIS 1/2-2002
Nr. 3: Lehrer der Kirche Jesu Christi. DIAKRISIS 2-2003
Nr. 4: Welcher Geist wird Europa bestimmen? DIAKRISIS 2-2005
Nr. 5: Bereitsein zum Leiden für Christus. Pastorale Denkschrift. DIAKRISIS 5-2006
Nr. 6: Dienst und Kampf der Engel. DIAKRISIS 3-2007
Nr. 7: Schöpfungsordnung und Gender-Ideologie. DIAKRISIS 2-2008
Nr. 8: Unser Trinitarischer Glaube. Rothenburger Denkschrift. DIAKRISIS 3-2008
Nr. 9: Kunst und Kultur – Ausdruck von Geist. DIAKRISIS 2-2009
Nr. 10: Betet ohne Unterlaß! DIAKRISIS 3-2009
Nr. 11: Vorfreude auf den wiederkommenden Herrn.DIAKRISIS 4-2009
Nr. 12: Hoffnung oder Utopie? Eschatologische Orientierungshilfe. DIAKRISIS 1/2-2010

Dies sind einige der Themen-Hefte; es können auch andere bestellt werden.


DIAKRISIS – eine Zeitschrift wie keine andere

Wir liefern unsern Freunden die Hefte gratis bei Übernahme der Versandkosten durch den Besteller mit der Bitte, sie möglichst bald im eigenen Familien- und Freundeskreis sowie in der Gemeinde als Weihnachtsgeschenk weiterzureichen.

Machen Sie Ihren Mitchristen und sonst Interessierten diese – auch weit über das Fest hinausreichende – besondere Weihnachtsfreude!


Sonntag, 17. Oktober 2010

Information



Dr. theol.Werner Neuer neuer Leiter der Theologischen Kommission der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKGB/ICN)

Bei der letzten Tagung der Theologischen Kommission in Kassel ( 9.Okt. 2010) ist Dr. Werner Neuer zum neuen Vorsitzenden der Theologischen Kommission der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKGB) gewählt worden. Er löst damit Prof. Dr. Peter Beyerhaus ab, der aus Altersgründen sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, aber nach wie vor der Theologischen Kommission angehört. Dr. Werner Neuer ist Dozent am Theologischen Seminar St. Chrischona.

Pastor Ulrich Rüß, Hamburg, Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKGB)


Sonntag, 17. Oktober 2010

Vorankündigung
Goslar am Harz - Die Kaiserpfalz

Am 9. Oktober tagte in Kassel die Theologische Kommission der IKBG unter der Leitung ihres Ehrenpräsidenten, Prof. Dr. Peter Beyerhaus DD. Hauptaufgabe bei der Arbeitstagung war die Vorbereitung eines für 2011 in der altehrwürdigen Stadt Goslar am Harz – Kaiserstadt und UNESCO-Weltkulturerbe – vorgesehenen Kongresses. Er steht in der Folge der seit 2004 abgehaltenen Ökumenischen Bekenntniskongresse. Dabei wurde auch der Entwurf einer Kongress-Botschaft verabschiedet, an dem nun weiter gearbeitet wird.



St. Petrus-Kapelle Hessenkopf


IV. Ökumenischer
BEKENNTNIS-KONGRESS
der IKBG bzw. von ICN
3. – 5. Okt. 2011


im „Haus Hessenkopf“ in Goslar –
dem Tagungszentrum der Ev.-luth. Landeskirche
in Braunschweig


Thema:
„Das Kreuz Jesu Christi - Mitte des Heils“



Freitag, 24. September 2010

Zum Michaelistag am 29. September


Der Erzengel Michael. Wandmalerei in der Kirche zu Frohnau.

Der Michaelistag ist der Gedenktag an den Erzengel Michael, auf Ende September durch Ludwig den Frommen auf dem Konzil von Mainz im Jahr 813 festgelegt.

Engel sind laut der Heiligen Schrift Boten Gottes. Unter ihnen ist Michael einer der wrenigen, die mit Namen genannt sind und offenbar eine hohe Stellung einnehmen. Das hebräische „Michael“ heißt: „Wer ist wie Gott?“ bzw.: „Wer gleicht ihm?“




Freitag, 24. September 2010

Für eine biblisch-bekenntnisorientierte Ehe-und Familienethik

Stellungnahme

Der Außenminister Guido Westerwelle (FDP) heiratet in Bonn seinen Lebensgefährten Michael Mronz. Der Exbürgermeister von Hamburg, Ole von Beust (CDU), stellt im Rahmen einer Armani-Modenschau seinen Partner vor, einen 19 jährigen Medizinstudenten, mit dem er zusammen lebt. Noch vor nicht langer Zeit war das unvorstellbar gerade bei Menschen mit gewisser ethischer Vorbildfunktion, dazu noch, wenn sie einer „christlichen“ Partei angehören. Mögen das die politischen Parteien und deren Vorsitzende und auch kirchenleitende Personen und Gremien in der ev. Kirche als Fortschritt einer liberal-aufgeklärten Gesellschaft gutheißen und preisen, mag die Mainstream-Mehrheit kein ethisches Problem dabei empfinden, für Menschen, die sich in ihrer Ethik an das Zeugnis der Bibel gebunden wissen, ist das ein negatives Signal, ein Rückschritt in eine beliebige, vom allgemeinen Toleranzdiktat bestimmte Zeitgeistethik. Ist es nicht bezeichnend, dass medienbeflissene Kirchenleiter, die sich oft und gerne gesellschaftspolitisch äußern, hier schweigen? Wir Christen sind aufgefordert, auch als Minderheit uns für eine biblisch-bekenntnisorientierte Ehe-und Familienethik einzusetzen.
Pastor Ulrich Rüß




Sonntag, 12. September 2010

AKTUELLES AUS DER BEKENNTNISÖKUMENE


Zum 10. Mal fand in diesem Jahr, vom 27. bis 29. August 2010, in Fulda der vom "Forum Deutscher Katholiken" veranstaltete Kongress "Freude am Glauben" statt. Mehr als 1600 Teilnehmer waren der Einladung zu ihm gefolgt. Sein Leitthema: "Die Kirche - Dienerin der Wahrheit und Zeichen des Widerspruchs".



Wie es schon in der Bezeichnung des Kongresses liegt, will diese alljährlich stattfindende Veranstaltung mit namhaften Referenten zum Glaubenszeugnis ermutigen. Und dies angesichts der ernüchternden Tatsache, die im besonderen der Referent des Kongresses Joachim Kardinal Meisner, der auch mit der bekenntniskirchlichen Arbeit der IKBG verbunden ist, den Teilnehmern deutlich zu machen suchte: dass nämlich das Christentum heute die am meisten verfolgte Religion sei. 80 Prozent allen wegen ihres Glaubens verfolgten Menschen seien Christen. In einer Resolution des Kongresses bekundeten die Teilnehmer ihre Solidarität mit den verfolgten Christen.

Unserer verfolgten Brüder und Schwestern in aller Welt zu gedenken, ist ja gerade auch ein Anliegen der in den Bekennenden Gemeinschaften der EKiD zusammengeschlossenen Christen evangelischer Konfession.

In einer ersten, grundlegenden Resolution legte der Kongress den Finger auf einen Notstand in der Kirche, den gleichermaßen evangelische wie katholische Christen beklagen und für deren Überwindung sie sich nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten einsetzen. Bemerkenswert ist, dass der Kongress sich in dieser Verlautbarung auf die Seite eines historischen evangelischen Schuldbekenntnisses stellt und es sich im Sinne einer Aufforderung zu gelebter Schuldüberwindung zu eigen macht.

Die Resolution erscheint deshalb zur Kenntnisnahme im Folgenden im vollen Wortlaut abgedruckt.

Resolution des Kongresses »Freude am Glauben«
Fulda, 28. August 2010

Gebt Zeugnis für Christus und seine Kirche!

Wir, in Fulda zum Kongress „Freude am Glauben“ versammelte Katholiken, rufen angesichts des dramatischen Verfalls katholischen Glaubens, kirchlichen Lebens und christlicher Leitkultur in Deutschland alle Gläubigen auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen, ihre Herausforderung anzunehmen und ihre Bereitschaft und Fähigkeit zum christlichen Zeugnis zu erneuern.
Der gesellschaftlich dominante libertäre Fundamentalismus wendet sich zunehmend unduldsam und aggressiv gegen unsere Kirche. Zwei gerechtfertigte Empörung weit überschreitende, monatelange Kampagnen gegen Papst und Klerus binnen Jahresfrist, ein militant missionarischer „neuer Atheismus“ sowie die Beschneidung der Religionsfreiheit von Christen – Entfernung von Schul- und Gerichtskreuzen, Aufweichung des Sonntagsschutzes, Marginalisierung des Religionsunterrichts und religiöser Sendungen, Beschimpfungen von Bischöfen, blasphemische Exzesse, Angriffe auf Kirchengebäude – ermahnen uns, den Anfängen zu wehren, unsere Kirche entschieden zu verteidigen und dabei auch soziale Blessuren nicht zu scheuen.
Gemeinsam mit unseren evangelischen Brüdern und Schwestern aus bekenntnistreuen kirchlichen Gemeinschaften vergegenwärtigen wir uns das „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ der EKD von 1945 als aktuelles geistliches Programm: „Wir klagen uns an, dass wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben.“
Wir rufen alle Christen auf: Geht nicht konform mit dem Geist dieser Zeit! Leistet Widerstand gegen alle Versuche, die Kirche aus dem öffentlichen Leben zu verdrängen und unseren Glauben zu diskreditieren! Schart Euch um den Felsen Petri! Je mehr Zivilcourage wir heute üben, desto weniger leidensbereite Zeugen wird die Kirche zukünftig in Deutschland wieder brauchen.




Mittwoch, 7. Juli 2010

Angriff auf den Lebensschutz in Deutschland


Angriff auf den Lebensschutz in Deutschland

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), Martin Lohmann, erklärt zum Urteil des BGH zur Präimplantationsdiagnostik (PID):

“Der Bundesgrichtshof hat ein höchst problematisches Urteil gefällt, das sich letztlich als ein Angriff auf den Lebensschutz in Deutschland erweisen wird. Es widerspricht der Intention des Embryonenschutzgesetzes und höhlt den ursprünglich beabsichtigten Schutz menschlichen Lebens von Anfang an aus.

Jetzt sind nämlich einer Selektion Tür und Tor geöffnet. Leider. Das ist wirklich ein schlimmer Tag für die Unantastbarkeit der Würde des Menschen. Denn es geht um bereits entstandene kleine Menschen, die künftig unter bestimmten Umständen keinen Schutz mehr bekommen. Hier schleicht sich die verbrauchende Embryonenforschung durch die Hintertür in den Alltag. Am Ende bleiben nur noch „PID-geprüfte” Kinder übrig, während die „Aussortierten” getötet werden. Der mit Hilfe des BGH nunmehr gefundene vermeintliche Fortschritt ist in Wahrheit ein tödlicher Rückschritt. Auf der Strecke bleibt die Ehrfurcht vor dem Leben.

Eine technisch perfekte Selektion wird auf Kosten des Lebensrechts für eine Unkultur des Todes erreicht. Zudem ist die jetzt mögliche Auswahl zwischen guter und schlechter „Ware” eine schallende Ohrfeige für alle Behinderten, die durch einen obersten Richterspruch regelrecht diskriminiert werden.

Was wir hingegen dringend brauchen, ist nicht weniger, sondern mehr Ehrfurcht. Nicht weniger, sondern mehr Leben. Nicht weniger Unantastbarkeit, sondern mehr Respekt und Schutz. Wir fordern die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag sowie das Bundesverfassungsgericht auf, den Embryonenschutz rasch wiederherzustellen.”






Samstag, 8. Mai 2010

"Peter Beyerhaus würdigt das fünfjährige Pontifikat von Benedikt XVI.



Am 19. April 2010 jährte sich zum fünften Mal die Wahl von Joseph Kardinal Ratzinger zum Nachfolger von Papst Johannes Paul II.Die linksliberale Presse nahm dies zum Anlass, ihre seit einigen Monaten geführte Kampagne gegen Benedikt XVI. zu verschärfen. So wurde sein Pontifikat als eine einzige Geschichte des Scheiterns diffamiert und diese Verurteilung an Beispielen wie seinem Umgang mit dem jüdischen Volk, dem Islam und besonders seine angebliche „Verhüllungs-Strategie“ im Blick auf die sexuellen Missbräuche von Priestern in katholischen Erziehungsinstitutionen zu veranschaulichen gesucht. Dass sich hinter diesen persönlichen Anschuldigungen ein gezielter Angriff auf die Kirche, ja gegen den christlichen Glauben überhaupt verbarg, der sich auch gegen evangelische Christen richtet, wurde schnell offensichtlich.
Der Ehrenpräsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Professor Dr. Peter Beyerhaus, sah sich dadurch veranlasst, seinen einstigen Tübinger Kollegen Ratzinger in einem ausführlichen Beitrag zu würdigen als den theologisch hervorragendsten Papst der letzten 100 Jahre und dessen Verbundenheit mit den evangelischen Bekennenden Gemeinschaften im gemeinsamen Glaubenskampf herauszustellen.

Download (pdf - 121 KB)




Sanstag, 10. April 2010

"OSTERFREUDE


Bild: „Er lebt!“ Mit der Freudenbotschaft unterwegs vom leeren Grab zu den Jüngern Jesu. Detail einer Illustration von Rien Poortvliet zu Matthäus 28,8 u. Par.

Es gibt im Leben eines Christen keine umfassendere Freude als die Osterfreude. Warum? Weil mit der Auferstehung Jesu unserem Leben eine ewige, eine himmlische Perspektive gegeben ist. Wir leben letztlich nicht auf Tod und Grab zu, sondern auf das Leben in der Vollendung und der Gemeinschaft mit Gott. Damit definiert sich unser Leben nicht aus uns selbst, unsern Erfolgen und Biographien. Es definiert sich von Christus, seiner Auferstehung und seinem Erlösungswerk am Kreuz. Unsere Osterfreude hat ihren Grund in Gottes hingebender Liebe. Im Glauben an den Auferstandenen sind wir so sehr mit Gottes lebenspendender Liebe verbunden, dass uns nicht einmal der Tod von IHM reißen kann.

Wenn unsere Liebe Tote auferwecken und zum ewigen Leben führen könnte… aber unsere Liebe vermag es nicht. Unsere Liebe geht bestenfalls bis zum Tod, aber niemals darüber hinaus. Gottes Liebe, die Liebe Christi zu uns überwindet unseren Tod und vollendet unsere Liebe. Ostern ist der Beleg dafür. Die Osterfreude ist daher himmlische Lebens- und Liebesfreude.

Wie kommen wir zu dieser Osterfreude? Nur, wo ER das Sehen gibt, wird ER gesehen. Nur wo ER die Augen auftut und sich unser Herz auftun lässt, können wir mitten in unserer Todeswelt SEINE Wirklichkeit der todesüberwindenden Liebe erkennen: den Auferstandenen, die zukünftige Welt. Es ist auch für die Evangelien schwierig, die Begegnungen mit dem Auferstandenen zu beschreiben. Die Berichte scheinen sich teilweise zu widersprechen, in Wirklichkeit sind sie überraschend einheitlich in ihren Aussagen in der Gleichzeitigkeit von Berühren und Nichtberühren, Erkennen und Nichterkennen, von völliger Identität zwischen Gekreuzigtem und Auferstandenem und völliger Verwandlung. Man erkennt IHN und erkennt IHN doch wieder nicht, man berührt ihn, und er ist doch der Unberührbare, ER ist derselbe und doch ganz anders. Durch die Schriftauslegung (siehe Emmausjünger!) macht er die Herzen „brennend“, und im Heiligem Abendmahl öffnet ER die Augen. So begegnen wir dem Auferstandenen im Wort und Sakrament, den Grundelementen des Gottesdienstes. Hier ist ER in besonderer Weise gegenwärtig. Letztlich bleibt die Begegnung mit dem Auferstandenen immer ein Geheimnis. Im Gottesdienst will unsere Osterfreude immer wieder neu geweckt und gestärkt werden, so dass wir lobpreisend bekennen: DEINE Liebe hat unsern Tod überwunden. Halleluja!

Ulrich Rüß


Montag, 8. Februar 2010

"Christi Wiederkunft - unsere gemeinsame Hoffnung"


Bild: Christus als Weltenrichter, dargestellt von Fra Angelico, einem Maler der italienischen Frührenaissance.

Unter diesem Titel ist jetzt unsere Orientierungshilfe zur Eschatologie erschienen. Bisher gab es über die brennenden Fragen zur Endzeit und zu den "Letzten Dingen" ein von dser IKBG herausgegebenes 8seitiges Faltblatt. Dies nun ist ein 40seitiges Dokument, also eine ausführlichere Fassung, die auch zum genauen Studium heruntergeladen werden kann.

Ihrem Entstehen ging ein über viermonatiger Bearbeitungsprozess an einem Entwurf voraus, den der bisherige Präsident der IKBG, jetzt Ehrenpräsident, Prof. Dr. Peter Beyerhaus DD, bereits den Teilnehmern des IX. Europäischen Bekenntniskongresses in Bad Gandersheim im Oktober 2009 zur Beratung vorgelegt hatte. Am weiteren Werden des Wortes beteiligten sich eine ganze Reihe von Theologen aus verschiedenen Ländern und Konfessionen.

Nach der Rothenburger Denkschrift "Unser Trintarischer Glaube" (2008) dürfte die "Eschatologische Orientierungshilfe" das theologisch gewichtigste Dokument sein, das in der 30jährigen Geschichte der IKBG veröffentlicht worden ist. Sie sei allen Interessierten wärmstens anempfohlen.

Download der Eschatologische_Orientierungshilfe_der_IKBG 2010 (pdf - 425 KB)




Mittwoch, 9. Dezember 2009

Stellungnahme der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften zum Schweizer Volksentscheid



Die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG) hat das Ergebnis des Schweizer Volksentscheides am 29. November hinsichtlich des Baues von Minaretten mit Verständnis und Zustimmung aufgenommen.

Die IKBG versteht das Nein zum Bau von Minaretten nicht als Zeichen religiöser Intoleranz, als das es vielfach von Politikern, Kirchenleuten und Journalisten diffamiert wurde, sondern als ein Nein zum politischen Machtanspruch des Islam und zur Überfremdung der christlich-abendländischen Kultur.

Solche Besorgnis des überwiegenden Teils der Schweizer Bevölkerung ist nachvollziehbar und ernst zu nehmen. Wer sie als Zeichen von „Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Beschneidung der Religionsfreiheit“ darstellt, geht von einem trügerischen Idealbild des Islam aus, wie es uns durch liberale Vertreter des Islam in den Medien vorgestellt wird. Dies zeugt jedoch von Unkenntnis des theokratischen Wesens des Islam mit seiner Vorstellung vom Gottesstaat. Glaube, Politik und Staat sind für den Islam letztlich nicht voneinander zu trennen, sondern aufs engste miteinander verbunden. Für den Islam bleibt das Ziel die Islamisierung der ganzen Welt mit der damit bestimmenden Rechtsprechung durch die Scharia gemäß dem Koran.

Diesem Ziel dient auch der vielfach von vermögenden Ölscheichs finanzierte Bau prächtiger und zum Teil überdimensionierter Moscheen, die mit ihren Minaretten möglichst alle Kirchtürme überragen sollen. Moscheen sind nicht nur Gebetsräume; in ihnen wird oft auch politisch agitiert. Von den Minaretten wird fünfmal am Tag öffentlich der Absolutheitsanspruch des islamischen Gottes Allah und seines Propheten Mohammed ausgerufen. Hohe Minarette sollen nach Prof. Mustafa Isen (Ankara) anderen Religionen „die eigene (islamische) Größe zeigen“. Nach dem türkischen Dichter Ziya Gökalp sind „Moscheen unsere Kasernen, ihre Kuppeln die Helme, die Minarette unsere Bajonette.“ Dem stimmt der türkische Premierminister Erdogan zu.

Es ist völlig abwegig, den Schweizern zu unterstellen, sie wollten die muslimischen Einwanderer an der Ausübung ihrer Religion behindern; das geschieht nirgendwo in ihrem Land und ihren Nachbarländern.

Im Gegensatz dazu erfahren christliche Minderheiten in den meisten islamischen Ländern keine Toleranz. Sie werden dort oft nicht nur behindert, benachteiligt und ausgegrenzt, sondern bisweilen sogar gewalttätig verfolgt. Der Bau selbst kleiner Kirchengebäude – ohne Turm! – und sogar die Einrichtung von Andachtsräumen werden ihnen untersagt.

Der massive Protest gegen das Schweizer Minarettverbot wäre glaubwürdiger, wenn er mit einem ebenso leidenschaftlichen Eintreten für die Religionsfreiheit der Christen gerade auch in islamischen Ländern verbunden wäre.

Wir bitten die Regierungen in Europa und alle Verantwortungsträger in Politik und Kirche, unerschrocken und nachhaltig immer wieder für die Religionsfreiheit der benachteiligten, verfolgten und gefährdeten Christen einzutreten.

Prof. Dr. Peter Beyerhaus D.D. · Ehrenpräsident
Pastor Ulrich Rüß · Präsident
Andreas Späth · Vizepräsident


Dienstag, 1. Dezember 2009

Salem-Botschaft jetzt als Faltblatt erhältlich



Auf dem IX. Bekenntnis-Kongress, der vom 8. bis 11. Oktober 2009 in Bad Gandersheim tagte, verabschiedeten Teilnehmer aus mehreren Ländern und Konfessionen einstimmig eine Abschlusserklärung, die den Namen trägt:

„Salem-Botschaft – Christus gemeinsam erwarten“.

Diese Botschaft ist nach gründlicher Überarbeitung rechtzeitig zu Beginn der Adventszeit als 8seitiges Faltblatt erschienen und kann auf Spendenbasis bezogen werden vom

Institut Diakrisis
Schulstr. 1
D-72810 Gomaringen
Fax 07072-92 03 44
E-Mail: Institut-Diakrisis@t-online.de


Freitag, 24. Juli 2009

Neue anglikanische Kirche gegründet



Nach der tiefen Krise in der anglikanischen Kirche ist es in Nordamerika zur Bildung einer neuen Kirche gekommen: der „Anglican Church in North America“ (ACNA). Die Gründungsversammlung fand vom 22. bis 25. Juni in Bedford/Texas statt, wobei auch eine Kirchenverfassung ratifiziert und ein Erzbischof eingesetzt wurden. Es ist der bisherige Bischof von Pittsburgh, Robert Duncan.



Die ACNA bildet ein Gegenstück zur US-amerikanischen Episkopal-Kirche, der ECUSA. Zerwürfnisse mit dieser hatte es schon seit längerem gegeben... Generell hatte der Anglikanismus auf lokaler, regionaler und globaler Ebene in den vergangenen Jahren unbiblische und anglikanischen Grundsätzen widersprechende Praktiken und Lehren angenommen...
Die Anglikanische Kirche in Nordamerika vereinigt um die 100 000 Kirchenmitglieder in 700 Gemeinden, eingeteilt in 28 Diözesen, in den USA und Kanada. Indem sie sich auf die klassischen Bekenntnisgrundlagen der anglikanischen Kirche stellt, das „Book of Common Prayer“ sowie die im Jahr 1563 aufgestellten 39 Artikel der Kirche von England stellt, versteht sich als Teil der „Einen Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche“ und sucht darin die Treue zur Heiligen Schrift wie auch eine schriftgemäße Christusnachfolge zu verwirklichen. „Wir sind Teil von etwas Großem“, betonte der neugewählte Erzbischof Duncan in seiner Ansprache bei der Gründungsversammlung in Bedford. „Gott ist dabei, nicht allein anglikanische Christen zusammenzuführen. Quer durch die Kirche wenden sich Menschen wieder der Autorität der Heiligen Schrift zu. Christen entdecken aufs neue die Schönheit, Weisheit und Gnade unserer 2 000 Jahre alten Tradition.“

Dienstag, 7. Juli 2009

Bildpräsentation des Rothenburger Berichtsbandes


Bild: Trinitäts-Fenster in der Londoner St. Etheldreda-Kirche

Für das Ende Juli 2009 erscheinende neue Buch "Das Geheimnis der Dreieinigkeit im Zeugnis der Kirche" hat der Tontechniker Peter Heinrich im Auftrag der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften einen sog. "Clip" , d. h. einen digitalen Kurzfilm, erstellt, der in gesprochem Text, in künstlerischen Illustrationen der Dreieinigkeit sowie in sakralen Gesängen als akustischen Hintergrund einen ersten Eindruck von dem Charakter dieses "bekenntnis-ökumenischen Handbuches vermitteln will.

Benutzer dieser Homepage können mit einem Mouse-Klick auf folgende Link

buchcliprev2.wmv

den Clip aktivieren, ihn sich auf ihrem Bildschirm ansehen und über den angeschlossenen Lautsprecher hören.

Der Clip kann auch auf den eigenen PC oder eine Diskette heruntergeladen und gespeichert werden (rechter Mausklick - "Ziel speichern unter...") .

 

80. Geburtstag des Institutsleiters

Ein bedeutsamer Tag zwischen Weihnachten und Ostern im Festkalender der Kirche ist der 2. Februar. An ihm wird seit dem 5. Jahrhundert, erstmalig in Jerusalem, das „Fest der Darstellung des Herrn" gefeiert, das auf das Lukas 2, 22-39 berichtete Ereignis zurückgeht. Und zwar wurde dieses Fest laut dem Zeugnis einer damaligen Pilgerin, was überraschen mag, „mit gleicher Freude wie Ostern begangen“.


Bild: Prof. Beyerhaus als Jubilar im Tübinger Theologicum.

Der Vortag dieses Festes in diesem Jahr war durch ein persönliches Jubiläum markiert, das einen Bezug zu diesem Fest hat, indem es heute weltweit als „Tag des geweihten Lebens“ begangen wird: Prof. Dr. Peter Beyerhaus DD beging am 1. Februar 2009 seinen 80. Geburtstag. Denn als ein führender Missionswissenschaftler der Gegenwart, Gründer der Konferenz Bekennender Gemeinschaften und dann Präsident von deren Theologischem Konvent, Leiter des "Instituts Diakrisis" und langjähriger Vorsitzender der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften hat er sein Leben mit allen seinen Kräften Gott und Gottes in der biblischen Heilsgeschichte geoffenbartem Willen für diese Welt geweiht.

Ein Zentralanliegen in der Theologie von Prof. Beyerhaus ist die aus einem glaubenden Herzen hervorgehende Verherrlichung Gottes. Für die ungebrochene Erhaltung seiner Schaffenskraft über all die Jahrzehnte hinweg und das, was er als Berufener des Herrn an vielen Orten und in vielerlei Zusammenhängen wirken konnte, gibt er Gott die Ehre. So stand es über seiner Einladung zur zentralen Geburtstagsfeier im Tübinger Albrecht-Bengel-Haus wie ein Motto geschrieben: „Lob, Ehr und Preis sei Gott, / dem Vater und dem Sohne / und dem, der beiden gleich / im höchsten Himmelsthrone!“


Bild: Bei der Feier im Bengel-Haus. Vorn der Jubilar und seine Gattin.

Mit diesen Worten aus dem Lied: „Nun danket alle Gott...“ ist zugleich der Rahmen abgesteckt, in dem sich der Dienst des Jubilars in den letzten Jahren vollzogen hat: im biblisch-theologischen Denk- und Beziehungsrahmen der Dreifaltigkeit des Einen, wahren Gottes. Es ist dem wachen und konsequenten Einsatz von Prof. Beyerhaus zu verdanken, dass das von der Internationalen Bekenntnisgemeinschaft verfolgte Ziel des Aufbaus einer christozentrischen Bekenntnisökumene durch eine bewusste Verankerung in der Botschaft von der göttlichen Trinität seine erforderliche Tiefendimension gewinnt.

Und so war denn auch die biblische Ansprache bei der Geburtstagsfeier im Albrecht-Bengel-Haus, gehalten durch Prof. Dr. Gerhard Maier, dem zweiten Rektor dieser studienbegleitenden und -ergänzenden Einrichtung und zuletzt Bischof der Württembergischen Landeskirche, eine Entfaltung des apostolischen Segenswunsches in II. Korinther 13,13: „Die Gnade unsers Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ Eine wichtige Einzelheit aus der Ansprache: Prof. Maier bemerkte, wie gerade Paulus, der ein jüdischer Gelehrter und also im Ein-Gott-Glauben beheimatet war, eine solche Freude an trinitarischem Glauben hatte.

Während der Geburtstagsfeier wurde durch Dozent Dr. Werner Neuer auch das aus der Besinnungstagung in Rothenburg o.d.T. hervorgegangene und nun bald erscheinende Handbuch: „Das Geheimnis der Dreieinigkeit im Zeugnis der Kirche” vorgestellt. Der trinitarische Gedanke war auch in das äthiopische Prozessionskreuz hineingestaltet, das dem Jubilar überreicht wurde. Und einer Förderung trinitarischen Christseins diente die den Schluss der Feier bildende, sehr beeindruckende Video-Präsentation der berühmten Dreifaltigkeitsikone Andrej Rubljows.


Bild: Bei der Akademischen Feier im Theologicum der Universität.

Die zentrale Feier im Albrecht-Bengel-Haus am eigentlichen Ehrentag wurde gefolgt von der Akademischen Feier am 2. Februar im Theologicum der Universität. Bei allen Geburtstagsfeierlichkeiten war dies zu spüren: Der 80. Geburtstag des Institutsleiters – das ist ein Ereignis wie ein Fingerzeig zu Gott. Und es sprengt den rein individuellen Rahmen seines Lebens und weist hinüber in das Leben anderer, die durch seines gesegnet wurden und ihrerseits zu Segensträgern gesetzt sind. Der biblische Begriff für ein solches Geschehen ist anvertraute und verpflichtende „Haushalterschaft“. Möge sich über dem Geburtstag von Prof. Beyerhaus deshalb, wie an ihm, so auch an uns Mitfeiernden und Gratulanten das Wort des Apostels Paulus in I. Korinther 4,1 und 2 erfüllen: „Dafür halte uns jedermann: für Christi Diener und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Nun sucht man nicht mehr an den Haushaltern, als dass sie treu erfunden werden.“

Dorothea R. Killus

Dienstag, 23. Dezember 2008

Bekennende Gemeinschaften veröffentlichen neues trinitarisches Glaubensdokument

Gomaringen 21. 12. 2008 Zum Weihnachtsfest hat die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften eine „Trinitarische Bekenntniserklärung“ veröffentlicht. Sie begründet den Erscheinungstermin mit dem Hinweis darauf, dass Christi jungfräuliche Geburt ein heilsgeschichtliches Ereignis darstellt, an dem alle drei Personen der göttlichen Dreieinigkeit. Vater, Sohn und Heiliger Geist beteiligt waren.
Das Dokument wurde auf einer Klausurtagung zu Beginn der Adventszeit in Gomaringen verabschiedet. Es stellt eine prägnante und allgemeinverständliche Zusammenfassung der wesentlich ausführlicheren Rothenburger Denkschrift „Unser trinitarischer Glaube“ dar, die als Sonder-ausgabe der Zeitschrift DIAKRISIS im August d. J. erschien. Wie diese soll das 8-seitige Falt-blatt einen Beitrag zur Neubesinnung auf das „von vielen Christen kaum mehr verstandene“ alt-kirchliche Bekenntnis zu Gott dem Dreieinen leisten: Es ist für weite Verbreitung bestimmt und eignet sich zum Gebrauch im Religions- und Konfirmandenunterricht, in der Männer-, Frauen- und Jugendarbeit der Gemeinden sowie in Hausbibelkreisen.

Die Erklärung kann in beliebiger Menge (auf Spendenbasis) bezogen werden vom

Institut Diakrisis, Schulstr. 1,
D-72810 Gomaringen,
Fax 07072-92 03 44,
E-Mail: Institut-Diakrisis@t-online.de


Der vollständige Text kann hier heruntergeladen werden


Im März soll dann als dritte und umfassendste literarische Frucht der im Mai 2008 in Rothenburg o.d. T. stattgefundenen Geistlich-theologischen Besinnungstagung der Berichts-band „Das trinitarische Geheimnis im Zeugnis und Lobpreis der Kirche Jesu Christi“ im Verlag für Theologie und Religionswissenschaft in Nürnberg erscheinen.


Bild: Trinitarische Darstellung der Christgeburt von Andreas Giltinger (1522)

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Bekennende Anglikaner sammeln sich weltweit

Vom 22. bis 29. Juni 2008 fand in Jerusalem die Globale Anglikanische Zukunfts-Konferenz (GAFCON) statt. Diese verstand sich als „eine geistliche Bewegung zur Bewahrung und Förderung der Wahrheit und Kraft des Evangeliums von der Erlösung in Jesus Christus, wie die Anglikaner es in ihrer über 1500 jährigen Missions- und Kirchengeschichte empfangen haben“. Die Bewegung ist global: Sie hat Anglikaner aus der ganzen Welt mobilisiert. Die Teilnehmer, 1148 Laien und Ordinierte, darunter 291 Bischöfe, repräsentierten Millionen glaubenstreuer anglikanischer – in ihrer Mehrheit evangelikaler, aber auch anglokatholischer – Christen. Sie hegen eine hoh, und beabsichtigen nicht, sie zu verlassen. Jedoch halten sie eine tiefgreifend Erneuerung in Abwehr eingebrochener Irrtümer und Mißstände für dringend erforderlich. Ihre geistlich-theologischen Beschwernisse und Zielsetzungen formulierten sie in ihrer zum Abschluß verabschiedeten „Jerusalem-Erklärung“.

Wir dokumentieren diese sowohl in ihrer deutschen Übersetzung wie auch in ihrem englischen Original in der englischsprachigen Abteilung.

deutsche Übersetzung (pdf - 38 KB)




Bild: Blick in die Teilnehmerschaft der Konferenz in Jerusalem


Bild: Abendmahlsfeier zum Abschluss der GAFCON; Zelebrant: Erzbischof V. Mokiwa von Tansania


Bild: Verlesung der Erklärung durch den ugandischen Bischof Henry L. Orombi

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Rothenburger Denkschrift jetzt auch in englischer Sprache

Die Rothenburger Denkschrift „Unser Trinitarischer Glaube“, ist im August d. J. als mit zahlreichen Gemälden illustrierte Sonderausgabe der Zeitschrift DIAKRISIS veröffentlicht worden und auch auf dieser Homepage abrufbar. Sie hat ein beachtliches positives Echo von Christen gefunden , darunter auch Bischöfen beider Konfessionen. Dieser Tage wurde nun auch die englische Übersetzung fertig gestellt und kann in der englischsprachigen Abteilung dieser Homepage aufgerufen und heruntergeladen werden.

Montag, 1. September 2008

Denkschrift über die Dreieinigkeit Gottes erschienen

Als Sonderausgabe ihrer Zeitschrift DIAKRISIS hat die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften soeben die im Mai d. J. verabschiedete und seither noch weiter vertiefte Rothenburger Denkschrift „Unser trinitarischer Glaube“ veröffentlicht.
In ihr wird das Bekenntnis zu dem Dreieinigen und Dreifaltigen Gott biblisch und dogmatisch begründet, seine umstrittene Entstehungs- und Wirkungsgeschichte dargestellt und seine Bedeutung für die Existenz des einzelnen Christen sowie für die verschiedenen pastoralen und missionarischen Aufgaben von Kirche und Gemeinde entfaltet. Ein besonderer Nachdruck wird auf den Dialog mit den monotheistischen Religionen Judentum und Islam gelegt.

Nach Einschätzung der Herausgeber handelt es sich hier um die theologisch gewichtigste Erklärung, welche die IKBG in ihrer 30jährigen Geschichte herausgebracht hat. Zwölf bekannte Universitäts-Professoren und Hochschuldozenten sowie zahlreiche andere bekennende Christen aus den drei großen Konfessionen haben daran mitgearbeitet und damit ein ökumenisch konsensfähiges Dokument erstellt. Das wird dadurch unterstrichen, dass vier hochrangige Vertreter der Kirchen und des Pietismus dem Büchlein Geleitworte vorangestellt haben: das Oberhaupt der Griechisch-orthodoxen Kirche in Westeuropa, Metropolit Augoustinos (Bonn), der württembergische Landesbischof Dr. h. c. Frank Otto July, der Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes Dr. Christoph Morgner und der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner.

Das ästhetisch sorgfältig gestaltete 64seitige Heft ist mit 16 klassischen Darstellungen der Trinität aus verschiedenen kirchlichen Epochen und Kulturen farbig illustriert. Die Denkschrift ist bestimmt für den Gebrauch als Lehrgrundlage für den Unterricht an theologischen Fakultäten und Seminaren sowie als Studientext zur Vertiefung des Glaubensverständnisses von einzelnen Christen.

Es kann für € 2,00 bezogen werden beim

Institut Diakrisis, Schulstr. 1,
D-72810 Gomaringen,
Fax 07072-92 03 44,
E-Mail: Institut-Diakrisis@t-online.de



Freitag, 30. Mai 2008

Vollständiger Text der Rothenburger Denkschrift „Unser trinitarischer Glaube“ jetzt auf Homepage abrufbar.



Nach einer dreiwöchigen spannenden Redaktionsarbeit an der Vorlage für eine trinitätstheologischen Erklärung, welche die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften am 7. Mai d. J. in Rothenburg o. d. T. einmütig verabschiedete, liegt der offizielle Text jetzt endgültig vor


Bild: Die berühmte Dreifaltigkeits-Ikone des russisch-orthodoxen Malers Andrej Rubljev (1360-1439)

und kann hier heruntergeladen werden. (pdf - 431 KB)


Das 45seitige Dokument trägt den Namen:
„Unser trinitarischer Glaube – Neubesinnung auf ein Leben aus der Gnadenfülle des Dreieinigen Gottes“.


Wir freuen uns, einer breiten Öffentlichkeit damit eine geistliche Handreichung übergeben zu können, auf die vielleicht schon viele gewartet haben. Sie setzt bei Bekanntem ein und führt von da aus in die Tiefe und Weite. Sie scheut sich nicht, auch schwierige Themen anzugehen, und hat doch bei alledem das ganz praktische Leben von Christen und Gemeinden im Blick.
Nach Einschätzung der Leitung der IKBG stellt diese Handreichung die theologisch gewichtigste, Erklärung dar, welche sie in ihrer 30jährigen Geschichte veröffentlich hat.

- In einer auch dem gebildeten Nichttheologen verständlichen Sprache gibt das Dokument eine Einführung in die kirchliche Lehre von der Dreieinigkeit Gottes.
- Sodann zeigt es auf, wie der trinitarische Glaube eine Quelle geistlicher Kraft bildet, die viele noch kaum erschlossen haben, für welche die Anrufung des dreifaltigen Gottes bisher kaum mehr als eine ehrwürdige liturgische Formel war.
- Das Dokument bietet gezielte Argumentationshilfen im Nebel des religiösen Meinungspluralismus über das Wesen des christlichen Gottesglaubens im Unterschied zu sonstigen Gottesvorstellungen – z. B. der des Islam – , und ermutigt zu unerschrockenem Zeugendienst.
- Auch als Unterrichtstext für Theologische Seminare und Bibelschulen eignet sie sich gut..
- An dem Dokument haben zahlreiche evangelische, katholische und orthodoxe Gelehrte und kirchlich Verantwortliche mitgearbeitet. Ihre Einigung bildet eine beachtenswerte gemeinsame Basis für eine „Christozentrische Bekenntnis-Ökumene“

Im Druck wird die Erklärung voraussichtlich Anfang September d. J. als Sonderausgabe der Zeitschrift DIAKRISIS erscheinen. Schon jetzt und kann sie vorbestellt werden beim
Institut Diakrisis, Schulstr. 1,
D-72810 Gomaringen,
Fax 07072-92 03 44,
E-Mail: Institut-Diakrisis@t-online.de
(Preis € 2,50 – Mengenrabatt).

Montag, 19. Mai 2008

Ökumenische Einigung im Glauben an den dreifaltigen Gott

Tagung in Rothenburg o.d.Tauber verabschiedete eine „Trinitarische Bekenntnis-Erklärung“ / Von Peter Christoph Düren

Rothenburg o.d.Tauber. Unter dem Titel „Leben aus der Gnadenfülle des Dreieinigen Gottes“ kamen in der Evangelischen Tagungsstätte „Wild-bad“ in Rothenburg ob der Tauber zahlreiche Theologen verschiedener christlicher Konfessionen zu einer mehrtägigen ökumenischen Tagung der evangelischen „Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften“ zusammen, um gemeinsam unter der Federführung des evangelischen Missionstheologen Peter Beyerhaus das Trinitätsgeheimnis zu reflektieren. „In einer Zeit, in der für manche die Ökumene ins Stocken geraten ist und an Schwung verloren hat, ist es gut, sich auf die zentralen Antriebskräfte und Grundlagen zu besinnen und sich ihrer neu zu vergewissern“, so der Tübinger Theologe in seiner Eröffnungsansprache. Beyerhaus nannte fünf Gründe für die Wahl des Themas: erstens sei es wichtig, sich im Blick auf die angestrebte „christozentrische Bekenntnis-Ökumene“ des Trinitätsglaubens zu versichern. Zweitens sei man gewahr geworden, dass man mit diesem Thema als Bekennende Gemeinschaften theologisches Neuland betrete, das noch nie eigens bearbeitet worden sei. Drittens fordere die Auseinandersetzung mit dem Islam eine Reflexion des eigenen trinitarischen Glaubens. Viertens gehe es darum, bei den Mitchristen und sich selbst „das Bekenntnis zur Dreieinigkeit und Dreifaltigkeit Gottes aus den Köpfen in die Herzen zu bringen“. Fünftens solle die trinitarische Thema-tik besonders den Predigern, Missionaren und Katecheten Anstöße geben, ihre Verkündigung und ihren Unterricht von der Dreifaltigkeit des Glau-bens her bestimmen zu lassen.

(Der vollständige Text kann hier heruntergeladen werden) (pdf - 30 KB)


Donnerstag, 17. April 2008

Drei Islam-Erklärungen der Bekennenden Gemeinschaften wieder lieferbar

Aufgrund zahlreicher Nachfragen sind drei biblisch-theologische Orientierungshilfen zum Verhältnis von Christentum und Islam nachgedruckt worden und sind ab sofort wieder lieferbar:

1. Christliches Bekenntnis und biblischer Auftrag angesichts des Islam, 8 Seiten
2. Juden, Christen und Muslime – vereint für den Frieden? – Der Nahostkonflikt in biblisch-heilsgeschichtlicher Sicht. 10 Seiten
3. Zum Brief von 138 muslimischen Gelehrten an Papst Benedikt und die ganze Christenheit. Erläuterung für christliche Leser. 8 Seiten

Diese drei Dokumente können als Faltblätter im A 4-Format in jeder gewünschten Menge (auf Spendenbasis) bestellt werden beim

Institut Diakrisis, Schulstr. 1; D-72810 Gomaringen.
Fax: 07072-92 03 44 – E-Mail: Institut-Diakrisis@t-online.de


Donnerstag, 5. April 2007

Pastorale Denkschrift in englischer Sprache


Die vom 8. Europäischen Bekenntnis-Kongreß, der vom 15. bis 18. Oktober 2006 in Bad Blankenburg tagte, verabschiedete 26 seitige "Pastorale Denkschrift - Bereitsein zum Leiden für Christus" sowie deren 4 seitige Kurzfassung, der "Blankenburger Aufruf" sind ins Englische übersetzt worden.
Beide können in der englischen Rubrik dieser Homepage aufgerufen und heruntergeladen werden.

Vom "Blankenburger Aufruf" gibt es auch eine schwedische Übersetzung, die bezogen werden kann vom

Institut Diakrisis
Schulstraße 1
D-72810 Gomaringen
Fax: 07072-92 03 44

Starke Beachtung hat der Blankenburger Aufruf beim Außenamt der Russisch-Orthodoxen Kirche in Moskau gefunden. Von hier kam die Anregung, noch in diesem Sommer 2007 ein gemeinsames Seminar zu veranstalten, zu dem kirchliche Repräsentanten aus dem Ostseeraum eingeladen werden sollen.


Freitag, 10. November 2006

Dokumente zum "8. Europäischen / 2. Ökumenische Bekenntniskongresses"

Erstunterzeichner der Pastoralen Denkschrift (pdf - 17 KB)

Blankenburger Aufruf - Bereitsein zum Leiden für Christus (pdf - 137 KB)

Eine Pastorale Denkschrift - Bereitsein zum Leiden für Christus (pdf - 168 KB)

Biblischer Vortrag von Peter Beyerhaus - Gemeinde Jesu im Schatten des kommenden Antichristen (pdf - 98 KB)


Freitag, 10. November 2006

Bad Blankenburger Kongreß ermutigt bekennende Christen, für ihren Glauben zu leiden

Der 8. Europäische = 2. Ökumenische Bekenntnis-Kongreß, der vom 15. bis 18. Oktober 2006 in Bad Blankenburg / Thüringen tagte, verabschiedete zwei Dokumente, durch die die Gemeinde Jesu Christi zur Solidarität mit ihren in vielen Ländern leidenden Mitchristen aufgerufen wird, dazu ermutigt wird, sich für Religionsfreiheit einzusetzen, und selbst für künftiges Leiden zugerüstet werden soll.

Die Verabschiedung geschah – bei 120 Ja-Stimmen, 5 Enthaltungen und 1 Gegenstimme - mit überwältigender Einmütigkeit. Verabschiedet wurde zum einen ein kurzer, 4-seitiger „Blankenburger Aufruf“, und zum anderen eine 28seitige „Pastorale Denkschrift“, die nach ihrer abschließenden Bearbeitung jetzt in Druck geht. Dabei erscheint der Aufruf in Form eines Faltblatts, das gegen eine Spende beim ‚Institut Diakrisis’ bestellt werden kann. Die Denkschrift erscheint als weihnachtliche Sondernummer der Zeitschrift ‚DIAKRISIS’ und kann ebenfalls beim ‚Institut Diakrisis’ zu dem günstigen Preis von nominellen 50 Cent pro Exemplar bestellt werden.^

An dem – ob seiner Thematik sehr ernsten wie im Blick auf den Kongreßablauf zugleich sehr gelungenen – Kongreß nahmen insgesamt um die 140 Christen aus über 12 Ländern sowie Repräsentanten verschiedener Kirchen und Konfessionen teil. Schon im Vorfeld erreichte die Kongreßleitung Grußworte von einer ganzen Reihe kirchlicher Verantwortungsträger, darunter der Kardinäle Joachim Meisner, Erzbischof von Köln, Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien, und Georg Sterzinsky, Erzbischof von Berlin, sowie der beiden Präsidenten der Deutschen Evangelischen Allianz, Peter Strauch und Dr. Christoph Morgner. Papst Benedikt ließ durch die Apostolische Nuntiatur in Berlin grüßen und erbat allen Teilnehmern Gottes reichen Segen für einen fruchtbaren Verlauf des Kongresses.

Die Veranstaltung hat in der in- und ausländischen Presse starke Beachtung gefunden. Hervorgehoben wurde das hohe Niveau der in Bad Blankenburg gehaltenen Referate und sonstigen Beiträge sowie die Feier zweier Sakramentsgottesdienste und eines ökumenischen Wortgottesdienstes in den beiden Stadtkirchen des den Kongreß beherbergenden Kurortes.

Alle Veranstaltungen – bis auf einige Sektonssitzungen – sind durch den Christlichen Audiodienst mit Sitz in Lemgo aufgenommen worden und bei ihm in Form von Kassetten oder CDs bestellbar. Die gehaltenen Referate werden nacheinander in diese Webseite gestellt. Schon jetzt herunterladbar ist der am letzten Kongreßtag durch Prof. Dr. Peter Beyerhaus DD gehaltene Biblische Vortrag „Gemeinde Jesu im Schatten des kommenden Antichristen“.In diesem wird das Martyrium von Christen in einer heilsgeschichtlich-eschatologischen Perspektive dargestellt.

Zu einem reichen Kongreßerleben trugen – neben den Gottesdiensten und Andachten, den Referaten, Podiumsgesprächen und Arbeitsgruppen – im übrigen auch zwei Exkursionen, unter der kundigen Führung von Pfr. Reinhard Holmer, dem Leiter des Evangelischen Allianzhauses in Bad Blankenburg, zu reformationsgeschichtlich bedeutsamen Orten bei: ins sächsische Orlamünde, der Wirkungsstätte 1522-24 des Doktorvaters von Luther und Führers der Wittenberger Bewegung, Andreas Bodenstein, genannt Karlstadt, dessen einstige Kirchengemeinde noch heute biblisch geprägt ist, und nach Erfurt, wo Martin Luther mit seinem Eintritt ins Augustiner-Kloster 1505 den Weg zu seiner bahnbrechenden reformatorischen Erkenntnis aufgrund von Röm 1,17: „Der Gerechte wird aus dem Glauben leben“ angetreten hat. Im April 1994 hatte hier die Jubiläumstagung des Theologischen Konvents Bekennender Gemeinschaften stattgefunden.

In Aufnahme des in Bad Blankenburg durch die Teilnehmerschaft des Kongresses geäußerten Wunsches nach einer Fortsetzung der Arbeit eröffnete sich schon bald nach dem Ereignis die Aussicht auf eine Tagung wiederum im bekenntnis-ökumenischen Rahmen, diesmal gestaltet als eine geistlich-theologische Besinnungstagung. Sie soll vom 5. bis 7. Mai 2008 in Rothenburg o. d. T.in der Evangelischen Tagungsstätte Wildbad stattfinden und unter dem Thema stehen: „Leben aus der Gnadenfülle des Dreieinigen Gottes“.


Mittwoch, 19. Juli 2006

"Unter der Überschrift “Eine Kirche – drei Konfessionen” hat Prof. Dr.Peter P. J. Beyerhaus, D.D., emeritierter Ordinarius für Missionswissenschaft und ökumenische Theologie an der Universität Tübingen, in einem in Heft 4/2005 erschienenen Aufsatz einen ökumenischen Entwurf vorgelegt, in welchem er die Eigenart der drei historischen Konfessionen, der Evangelischen, Katholischen und Orthodoxen, und deren gegenseitige Ergänzungs- und Korrekturbedürftigkeit in einer Gesamtschau zusammenzufassen sucht. Er macht dabei von der Typologie Gebrauch, mit welcher der russische Religionsphilosophe Wladimir Solowjew in seiner 1899 erschienenen “Kurzen Erzählung vom Antichrist” die drei Säulenapostel Petrus, Johannes und Paulus je einer der drei Konfessionenen archetypisch zuordnete.”

Eigenart und Gemeinsamkeit im Wesen der 3 Konfessionen (pdf - 39 KB)


Mittwoch, 14. Juni 2006

Leiden für Christus - gestern - heute - morgen

"Einladungsprogramm mit dem Anmeldeformular für den 8. Europäischen Bekenntnis-Kongreß, vom 15. - 18. Oktober im Evangelischen Allianzhaus, Bad Blankenburg/Thüringen (pdf - 500 KB)


Mittwoch, 15. März 2006

Prof. Dr.-Ing. Dr.theol. Horst W. Beck

"Leserbrief zum Thema des Tages (10.03.06 ).
"Evolution und Schöpfung" - Es geht ohne Gott



Donnerstag, 16. Februar 2006

Ecumenicity in Christ A challenge to faithful Christians
For joining in reflection, prayer and action


Mittwoch, 16. Februar 2005

Ab sofort finden Sie hier eine Liste von Predigten von Prof. Beyerhaus (pdf)und können bei Interesse auch einzelne Predigten bestellen.

Donnerstag, 10. Februar 2005

Dokumentation zur umstrittenen ersten Bischofsweihe in Schweden