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DIAKRISIS - Das aktuelle Heft

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Auszug Artikel 2

Toyohiko Kagawa – Apostel der Liebe in Japan
von Dorothea Killus

Was Kagawa zum „Apostel der Liebe“ machte, das war zuerst seine bis zum Äußersten gehende Bereitschaft, Benachteiligten und Gefallenen zu einer neuen Würde zu verhelfen. Was er darüber lehrte, verkörperte er in seinem eigenes Tun. So bat er einmal, als er vor Seminaristen seiner Alma Mater Princeton sprach und diese vor allem aufs Theoretisieren aus waren, sie mehrmals darum, doch einmal schlicht auszuleben, was Jesus mit seinem Gleichnis vom Barmherzigen Samariter gelehrt hat.



Kagawa in den Slums seiner Heimatstadt



Er selber nahm in Kauf, regelmäßig für die von ihm geübte Barmherzigkeit auch ausgenutzt und geschlagen zu werden. Als er nach Kriegsende ein dickes Gehalt der Regierung mit dem Angebot besonderer Privilegien ablehnte, begründete er dies mit den Worten: „Um unter den Armen arbeiten zu können, muss ich selbst arm sein.“




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