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DIAKRISIS - Jubiläumsausgabe

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Auszug Artikel 4

Kirchen in Afrika gegen gleichgeschlechtliche „Ehe“

Von Kirchen und christlichen Gruppen, die für die „Homo-Ehe“ einstehen, will die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania (ELCT) kein Geld annehmen. Man lehne jegliche Unterstützung von ihnen ab, heißt es in einer Erklärung des Exekutivrats der ELCT von Ende April dieses Jahres in Moshi. Sie schließt in ihrer eigenen Kirche Personen in schwulen oder lesbischen Lebensgemeinschaften von der Mitarbeit aus. Eine solche Lebensform sei unvereinbar mit biblischer Lehre, heißt es in der Erklärung. Falsche Auslegungen der Schrift zu ihrer Rechtfertigung weist die Erklärung zurück. Was der Exekutivrat hier erklärte, war eine Konsequenz aus der von der Bischofskonferenz der ELCT am 7. Januar dieses Jahres verabschiedeten Dodoma-Erklärung, die Stellung nimmt zur Frage der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und sich dabei auch scharf gegen die Haltung lutherischer Kirchen in den U.S.A. und Europa zu dieser Frage wendet. Man beachte dabei, dass die ELCT Partnerkirche deutscher Landeskirchen ist. Ebenfalls im April hatte die äthiopische Mekane-Yesus-Kirche bei einer Zusammenkunft in Addis Abeba hatte seine gleichfalls ablehnende Haltung gegenüber der „Homo-Ehe“ bekräftigt.




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