kleinere Schrift größere Schrift

Die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG)

Home / IKBG

Die "Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften" (IKBG) ist einer der Träger des Instituts Diakrisis. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Internationale Konferenz vor.

1. Gründungsgeschichte

Die IKBG hat einen zweifachen Ursprung aus der gleichen Motivation heraus: Angesichts der von glaubenstreuen Christen als bedrohlich empfundenen geistlich-theologischen Verflachung, ideologischen Politisierung und Synkretisierung des Genfer ökumenischen Bewegung seit ihrer III. Vollversammlung in Neu-Delhi 1961 suchten sie nach einer biblisch begründeten Alternative. Im Mai 1974 fand auf Einladung der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den Evangelischen Deutschlands (gegr. 1970) ein erster Europäischer Bekenntniskongreß in Berlin statt, auf dem von Teilnehmern aus verschiedenen Ländern und Kirchen die Europäische Konferenz Bekennender Gemeinschaften (EKBG) unter Vorsitz von Bischof Oskar Sakrausky, Wien, gegründet wurde.

Im Juli 1978 kam es in London zu einem Treffen mit 20 verantwortlichen Vertretern Bekennender Gemeinschaften aus England, Nordirland, Holland, Deutschland, Amerika, Zimbabwe, Südafrika und Neuseeland, um die Möglichkeit einer geregelten Verbindung zwischen bekennenden Christen weltweit zu erörtern.
Ein International Christian Network (ICN; deutsch Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften, IKBG) wurde gegründet. Ihm trat die Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den Evangelischen Kirchen Deutschlands als korporatives Mitglied bei.

Auf dem III. Europäischen Bekenntniskongreß 1984 in Straßburg wurde die Europäische in die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften integriert. Prof. Beyerhaus wurde als deren Vorsitzender bestätigt, Bischof Oskar Sakrausky, Wien, zum Ehrenpräsidenten gewählt.


2. Die Konferenz heute

Seit 1997 ist der Sitz der IKBG in Gomaringen bei Tübingen; ihre Operationsbasis ist das Institut Diakrisis. Es gibt sowohl eine korporative als auch eine persönliche Mitgliedschaft.
Die Verbindung zwischen den Mitgliedern in aller Welt geschieht durch die Zeitschrift DIAKRISIS, durch internationale und regionale Bekenntniskonferenzen und durch Vortrags- und Kontaktreisen der Mitarbeiter. - Die Website (s. u.) als Internetplattform mit ihren aktuellen Informationen wird häufig und weltweit aufgerufen.


3. Organe der Konferenz

Die IKBG wird von einem vierköpfigen Vorstand und einem Exekutivausschuß geleitet. Ihm steht als beratendes Organ das Kuratorium zur Seite. Es besteht aus regulären und korrespondierenden Mitgliedern. Von ihm hauptsächlich wird die theologische Arbeit geleistet, werden Verlautbarungen formuliert und werden die in unregelmäßiger Folge einberufenen Europäischen wie Internationalen Bekenntnis-Kongresse bzw. Konferenzen vorbereitet.
Acht solcher Kongresse fanden bisher statt: Berlin 1974; Frankfurt 1979; Straßburg 1984; Zürich 1987; Börkop (DK) 1992; Drogeham (NL) 1996; Freudenstadt 2004; Bad Blankenburg 2006.


4. Aufgaben und Ziele der Konferenz

Die Konferenz hat sich laut Satzung zur Aufgabe gemacht:

  • Geistliche Gemeinschaft, gegenseitige Information und Zusammenarbeit unter glaubenstreuen Christen und Werken in verschiedene Ländern und Denominationen zu fördern.
  • Vertiefung und Erneuerung im biblischen Glauben zu suchen.
  • Die theologischen Grundlagen christlicher Lehre und Ethik zu klären und ihrer Entstellung und Zerstörung zu wehren. Dies geschieht u. a. durch Veröffentlichung von geistlich-theologischen Orientierungshilfen und Büchern.
  • Für die Freiheit der religiösen Überzeugung und Respektierung der Menschenrechte - auch des ungeborenen Lebens einzutreten.
  • Bedrängten bzw. unbemittelten Christen bei der Verteidigung ihres Glaubens sowie bei der Betätigung ihrer evangelistischen und diakonischen Verantwortung beizustehen. Die Konferenz unterstützt auch evangelistische und diakonische Dienste unter bedrängten Gemeinden in überseeischen Ländern.
  • Für die Einigung der getrennten Christenheit durch Aufbau und Förderung einer Christozentrischen Bekenntnis-Ökumene zu wirken.
Die Konferenz hat sich inzwischen wiederholt öffentlich für die Glaubensfreiheit verfolgter Christen eingesetzt. Sie unterstützt auch evangelistische und diakonische Dienste unter bedrängter Gemeinden in verschiedenen afrikanischen Ländern.


5. Wichtige Dokumente

Berliner Ökumene-Erklärung "Freiheit und Gemeinschaft in Christus (1974) - Theologische Thesen zu einer Christozentrischen Bekenntnis-Ökumene (2005); - Biblische Orientierungshilfen: "Das neue Fragen nach dem Heiligen Geist" (1992), "Die Heiligkeit der Ehe" (1997). - Pastorale Denkschrift "Bereitsein zum Leiden für Christus" (2006); "Leben aus der Gnadenfülle des Dreieinigen Gottes" (in Vorbereitung). - Dokumentarbände sind über den II.,. IV. und VIII Europäischen Bekenntniskongreß erschienen.


6. Anschrift

Institut Diakrisis
Schulstr. 1
D-72810 Gomaringen
Tel: (+49) 07072/920343
Fax: (+49) 07072/920344
E-mail: Institut-Diakrisis@t-online.de
Homepage: www.diakrisis.de